So sollte eine Navigation nicht aussehen. (Beispiel ist echt!)
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Wichtig ist in jedem Fall die Beachtung des Telekommunikationsgesetzes. Womit wir schon beim ersten Punkt wären:
Inhalt
Im Prinzip ist für private Websites keine Anbieterkennung erforderlich, aber schon der Sinn einer Club-Website gebietet es, die allgemeinen Kontaktdaten leicht auffindbar zu hinterlassen. Soviel zu den einfachen Inhalten. Jetzt wird es etwas schwieriger.
Wenn der Club neue Mitglieder mit der Seite werben möchte, sollten sich die Macher der Seite in die Website-Besucher hinein versetzen. Die wichtigste Frage ist: Was würde ich selbst an Informationen erwarten.
Bei der Werbung für eigene Veranstaltungen hingegen, spricht man mit der Club-Website vielleicht einen anderen Personenkreis an. Dieser sollte sich in Art und Weise des Inhalts ebenfalls wiederfinden. Bei Beachtung dieser Punkte hat man schon eine praktische Seite. Aber das reicht noch nicht.
Niemand kauft alte Zeitungen. Besucher einer Club-Website kehren auch nicht gern wieder, wenn der Inhalt der Seite nicht von aktueller und interessanter Natur ist. Die Seite, sowie die Arbeit die darin investiert wird, macht aber nur Sinn, wenn die Besucherzahlen dies rechtfertigen. Keine Besucher, kein Erfolg! Da schwierige ist nämlich die Seite dauerhaft mit aktuellen und interessanten Beiträgen zu „schmücken“, damit Besucher einen Mehrwert erfahren und unbewusst Aktualität vermittelt bekommen. Besucher wollen eine aktuelle „Zeitung“.
Navigation
Die besten Inhalte nutzen wenig, wenn sie nicht auffindbar sind. Eine übersichtliche Navigation ist daher unbedingt anzuraten. Eine Volltextsuche ist bei umfangreicheren Websites fast schon Pflicht. Design ist auch wichtig, aber nicht auf Kosten der Übersichtlichkeit. Der Besucher sollte nicht raten müssen wo er welche Inhalte findet, oder noch schlimmer erst erklärt bekommen wie die Navigation funktioniert. Navigationsbars am linken oder oberen Rand haben sich im Prinzip durchgesetzt und können bei umfangreichen Projekten auch gut kombiniert werden.
Grafik
Das Auge isst mit. Diese Phrase gilt auch für den Besuch von Internetseiten. Bestimmte Farben verbieten sich einfach, wenn sich der Webmaster nicht visueller Körperverletzung schuldig machen möchte. Am besten eignen sich Farbkombinationen die für das Auge gefällig sind und in ihrer Art auch den Inhalt tragen. Ein Bestatter wird sicher nicht mit Neongelb auf hellem Hintergrund arbeiten. Menschen mit gesundem Geschmacksempfinden auch nicht. Auch hier gilt, am besten selbst – im Team – probieren. Übrigens: Blinkende News-Buttons, animierte Rundumleuchten oder kleine Hunde die das Microsoft-Logo anpinkeln sind OUT. Erstes ist schlecht und Letzteres ist ALT.
Häufig gemachte Fehler
Fehler Nr. 1 ist die unaktuelle Seite, meist gut am Datum der letzten Aktualisierung oder an den Inhalten zu sehen. Da die Club-Website ja Selbstdarstellung ist, erhält der Besucher auch einen Eindruck. Leider nicht den, welcher ursprünglich von den Machern angestrebt war. Wenn sich Niemand zur Pflege findet, einfach abschalten!
Auch häufig zu sehen, Berichte und Ergebnisse von Turnierbesuchen mit eindeutig tendenziellen Inhalten. Wer sich nicht der Lächerlichkeit preisgeben möchte, berichtet möglichst objektiv. Im Internet kann es auch der Nachbarverein lesen! Und das kann eine Menge „böses Blut“ geben. Meist eignen sich gute Berichte der eigenen Website auch gleich zur Weitergabe an die Presse. Presse? Das sind die mit den „neuen“ Zeitungen. Daher sollte auf die Berichte etwas Mühe verwandt werden.
Identität. Man muss nicht jede Idee klauen. Wenn es also schon gute Erklärungen zu Thema Fechten gibt, oder Websites die ein bestimmtes Thema vertiefen, ist ein Link angebrachter als das „ausleihen“ des Inhaltes für die eigene Seite.
Freeware. Gute Dinge kosten Geld. Nicht alles was kostenlos zu haben ist muss auch auf der Website integriert werden. Kontaktformular, Gästebuch, Newsletter etc. sollten einfach das gleiche, zur Website passende, Design haben. Wer also nicht nur sportlich Kompetenz ausstrahlen möchte, der lässt unpassendes einfach weg.
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