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Freitag, 21. November 2008
Der Deutsche Fechter-Bund hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Besonders im Bereich der Medienwirksamkeit sieht sich der Verband gut präsentiert. Präsident Rapp rechnet in seinen Grüßen zum Jahreswechsel die Quoten vor: "Über 40 Millionen Fernsehzuschauer verfolgten die Wettkämpfe in Turin allein bei den deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ARD und ZDF." Das wären immerhin die Hälfte aller Deutschen.

Windchill

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Seher der mehrfach am Tag gezeigten Wettersendungen werden sie kennen. Zumindest im richtigen Winter spielt die Windchill-Temperatur eine Rolle wenn es um die Präsentation der aktuellen Wettzustände geht, beschreibt sie doch den Unterschied zwischen der gemessenen Temperatur, zur gefühlten Temperatur.

Bei natürlich völlig subjektiver Betrachtung scheint es zumindest auch was den Unterschied zwischen gemessenen TV-Quoten und der persönlichen Wahrnehmung betrifft, einen TV-Windchill-Effekt zu geben. Als geneigter Betrachter, besonders als Fechtinteressierter, neigt man sicher dazu die öffentliche Wahrnehmung zu hoch einzuschätzen. Langfristig holt jedoch der Alltag auch den  "Fecht-Seher"  wieder ein und er fragt sich: "Was passiert an den anderen 364 Tagen im Jahr."

Neujahrsgrüße von Schnee und Eis

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Nun ist im Fechtsport um den Jahreswechsel herum eher Flaute. Zeit genug, einmal bei den Anderen hinzuschauen. TV-Klassiker wie die Vierschanzen-Tournee laufen erneut, egal ob die "Deutschen-Adler" mal wieder beim Skispringen abgestürzt sind oder nicht. Biahtlon in der Arena auf Schalke, ein Mega-Event und die Langläufer präsentieren ihre neue "Tour de Ski". Selbst in der Eis-Pipeline gibt es Neues. Die Rennschlittenpiloten testen jetzt unter reger TV-Teilnahme ihr neues Staffelformat. Co-Kommentiert von Rodellegende Georg Hackl freuen sich Deutschlands Topprodler über den gelungenen Test des neuen Wettbewerbs. Der Präsident des internationalen Rennschlittenverbandes sinniert deutlich hörbar über einen möglichen zusätzlichen Wettbewerb bei Olympia, wenn das neue Format sportlichen und medialen Erfolg hat.

Man hat sie, oder man sie nicht

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Gemeinsamkeiten. Alle neuen Formate der Wintersportarten haben Eines gemeinsam, sie bieten TV-Präsentable Formate mit Spannung, Competition und Emotionen. Wiederholbar. Denn die Verbände haben dem Kampf ernsthaft aufgenommen. Den Kampf um den Nachwuchs, den um die TV-Quoten und den Kampf ums Geld. Ernsthaft, ohne Lippenbekenntnisse. Ein Wunsch für das Fechtjahr 2007.

Das ist die Challenge. (sat)
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